Liebe Kulturfreunde,

heute möchte ich mich an dieser Stelle bei euch verabschieden. Nach 15 Jahren als Geschäftsführer von KOMMkultur/SBS e.V. habe ich mich entschieden, vom Kulturschaffen zum Kulturgenießen zu wechseln.

Ich blicke dankbar und zufrieden auf eine spannende Zeit zurück, die ich mit viel „Herzblut“ versucht habe, auszufüllen. Die bescheidenen Möglichkeiten im Luxemburger Ring 8, in den der Verein vor genau 25 Jahren als „vorübergehende Bleibe“ umziehen musste (die alten Betriebshofhallen mussten wegen Einsturzgefahr geräumt werden), boten wenig Räume und in diesen wenig Raum für unseren Anspruch an ein Kommunikations- und Kulturzentrum. Ich habe versucht, das Beste daraus zu machen.

Ich möchte dem Verein und seinen Vorständen in diesen Jahren herzlich danke sagen dafür, dass man mir immer das Vertrauen und allen Freiraum gab, meine Ideen verwirklichen zu können. Und obwohl ich immer versucht habe, die Parteipolitik aus meiner Arbeit herauszuhalten, möchte ich an dieser Stelle ganz besonders auch der GRÜNEN Fraktion im Stadtrat danken, ohne deren Fürsprache für die sogenannte „Alternative Kultur“ für die wir in Saarlouis standen und stehen werden, all das nicht möglich gewesen wäre. Ich danke auch der Stadt Saarlouis mit ihren wechselnden Verantwortlichen in der Verwaltungsspitze und den vielen Mitarbeiter*Innen in den zuständigen Abteilungen und beim Betriebshof der Stadt, die man braucht, Großveranstaltungen wie z.B. die Kulturpreisverleihung oder das Rock Wall Open-Air abwickeln zu können. Ein besonderer Dank auch an das Kulturamt für die stets unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung.

Aber mein ganz besonderer Dank gilt euch allen, die mich und den Verein über all die Jahre durch eure Mitgliedschaft, eure Besuche bei Veranstaltungen, unterstützende Leserbriefe und tatkräftige Hilfe unterstützt haben. Ihr wart immer ein tolles Publikum. Danke dafür!

Nun aber ist es an der Zeit, die Geschäfte dieses Vereins in jüngere Hände zu geben. Große Teile des Kulturbetriebes definieren sich in einer digitalisierten Welt in atemberaubendem Tempo stetig neu, und ich muss gestehen, dass es mir oft schwer fällt, das zu akzeptieren, und noch schwerer fällt es mir, dieses Tempo mitzugehen. Die Halbwertzeit meiner Kultur-Heroen reicht bis in die heutigen Tage, so sie diese selbst noch erleben dürfen. Die Kulturindustrie der Neuzeit produziert Fastfood Kultur allein mit dem Ziel monetärer Ausbeutung. Die sogenannte Subkultur, unser Humus, aus dem wir (SBS) noch entwuchsen, hat keine Heimat mehr in den verschwindenden Hinterhöfen dieser und aller Städte. Mein Anteil an diesem süßen Anachronismus werde ich nun (auch mit etwas Schwermut) beenden. Lasst uns zusammen mit meinem Nachfolger, Justin Hayo, ein neues Kulturkapitel aufschlagen, vielleicht in neuen Räumen neue Kultur erleben. Ich jedenfalls werde als Gast dabei sein und ihr alle, die ihr uns seit vielen Jahren die Treue haltet, seid herzlich eingeladen auf dieser weiteren Reise…

Passt auf euch auf, euer Stefan Neuhäuser

 

Ja, nach so einer solchen Verabschiedung lässt sich glaube ich nur noch eines sagen…

Danke.

Danke für all die Jahre der liebevollen Gestaltung der Kultur und des Vereins. Ich bin mir sicher, dass ich damit den treuen Wegbegleitern und dem Publikum aus der Seele spreche. Menschen wie du, die sich mit einer solchen Hingabe und Passion dafür einsetzen, dass wir Kultur genießen dürfen, gibt es nur sehr selten und wir sind dankbar für jedes Konzert, jede Veranstaltung und all die schönen Momente, die du uns geschenkt hast.

Generationenwechsel bei KOMMkultur/SBS e.V., der „Neue“ stellt sich vor:

 

Liebe Kulturfreunde,

ich freue mich schon sehr darauf, euch alle persönlich auf unseren Veranstaltungen kennenzulernen. Da es bis dahin, durch den im nächsten Jahr anstehenden Umzug wahrscheinlich noch etwas dauern wird, stelle ich mich schon mal online vor.

Ich bin Justin Hayo, 25 Jahre alt und seit 7 Jahren in der saarländischen Kulturlandschaft als Sänger, Pädagoge und Eventmanager unterwegs. Neben meiner musikalischen Arbeit bin ich auch gesellschafts- und bildungspolitisch aktiv. Nach den „BlackLivesMatter“- Demonstrationen im Juni 2020 habe ich den Verein Change Network e.V. gegründet, der sich unter meiner Leitung zu einer der erfolgreichsten anti-rassistischen Organisationen im Saarland entwickelt hat. Außerdem durfte ich im letzten Jahr in der Funktion als Leitung Projektförderung und Organisationsentwicklung die „diskriminierungsfreie Gesellschaft gGmbH“ in München durch den Gründungsprozess begleiten. Mein Tätigkeitsbereich dort beinhaltete die bundesweite Vernetzung, Akquise von Fördermitteln und die Konzeption von Anti-Diskriminierungskampagnen und Pilotprojekten in ganz Deutschland.

Letztendlich haben meine Leidenschaft für Musik, Kultur, Bildung und gesellschaftspolitische Themen sowie meine Erfahrung in der Vereinsführung meinen Vorgänger und dann auch den Vorstand überzeugt, dass wir gemeinsam eine spannende und erfolgreiche Zukunft für den Verein gestalten können.

Der Verein ist ein elementarer Bestandteil der Saarlouiser Kulturszene und ich fühle mich geehrt, ein so großes Erbe anzutreten zu dürfen. Die Arbeit der KOMMkultur wird sicherlich auch meine eigene Handschrift tragen, doch mir ist besonders wichtig, den größten Teil der erfolgreichen und etablierten Formate des Vereins wie beispielsweise den Kulturpreis fortzusetzen und darauf aufzubauen.

Mich haben große Herausforderungen immer unglaublich motiviert und ich bin sicher, dass der Verein und ich auch mit der Unterstützung des Vorstandes, den Mitgliedern und dem Segen meines Vorgängers Stefan auch in den nächsten Jahren unseren Beitrag zum Saarlouiser Kulturgeschehen leisten werden.

Herzliche Grüße 

Justin Hayo

 

Thanks to Colosseum and our loyal fans for this great concert. Thanks to Laila (from the Band) for the great support on all days. Greetings from the band to Saarlouis, who felt the same way.

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Michael Marx ist tot

Wir sind erschüttert und unsagbar traurig über den Verlust eines wunderbaren Menschen, eines eng verbundenen Freundes und nicht zu ersetzenden Künstlers.

 

                                                   Unser Mitgefühl ist bei seiner Frau und seinen Kindern.

 

Ein Nachruf von Thomas Reinhardt....

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Saarlouiser Kulturpreis

2020

 

Wishing Well

Saarbrücker Zeitung vom 29.12.20

Zum Vergrößern in den Text (zwei Seiten) klicken!

Bild anklicken führt zum Video

 

Saarlouiser Kulturerbe 2020

Bild anklicken führt zum Video

Saarlouiser Kulturzitrone 2020

Graffiti Schmierereien

Ausführlicher Bericht folgt in Kürze...

 

Achtung, unsere Email Adresse hat sich geändert. Sie lautet jetzt:

sbs@kommkultur.com

Die alte Email Adresse wird noch weiter gültig sein, bis sich die neue Adresse etabliert hat. 

ROCK WALL 2020

Rückblicke

SR Filmbericht von Laila Gulaif

An alle Mieter, Gruppen und Inititativen in unserem Haus!

 

Bitte lest die zuständigen Absätze in der aktuellen Landesverordnung und klärt für Eure jeweilige Gruppe die entsprechenden Auflagen und Hygienevorschriften mit dem Ordnungsamt der Stadt Saarlouis ab. Jede Gruppe, jeder Mieter ist für sein Verhalten in unserem Haus in Eigenverantwortung, die die Rücksichtnahme auf alle anderen Nutzer selbstverständlich einbeschließt. 

Pressemitteilung des Pop-Rates Saarland e.V.

Gegenseitige Unterstützung durch gegenseitige Mitgliedschaft – PopRat Saarland und KOMMkultur aus Saarlouis vernetzen sich

Der PopRat Saarland e.V. und das KOMMkultur Zentrum Saarlouis vernetzen sich durch eine gegenseitige Mitgliedschaft, um sich gegenseitig zu unterstützen.

„Der PopRat Saarland hat sich die Vernetzung der saarländischen Popkultur-, Kultur- und Kreativszene auf die Fahnen geschrieben, sie ist eines seiner Satzungsziele. Im Laufe der Jahre seit unserer Gründung in 2015 haben wir auch über gegenseitige Mitgliedschaften mit branchennahen Vereinen und Institutionen wie beispielsweise dem Musikbüro Saar oder USUS e.V. und vielen mehr ein großes Netzwerk saarländischer Popkultur geschaffen, das dieser wichtigen Szene eine Stimme gibt und sich für die Belange der Kultur-, Popkultur- und Kreativschaffenden einsetzt. Es freut uns sehr und macht uns stolz, dass jetzt auch das rührige KOMMkultur Zentrum in Saarlouis unserer Bewegung beitritt. KOMMkultur ist ein wichtiger Eckpfeiler der Saarlouiser Kultur. Gerade in der Corona-Krise hoffen wir die Macher des Zentrums durch unsere Erfahrungen und Kontakte etwa bei der Gestaltung ihres Festivals `Rock-Wall´ unterstützen zu können“, sagte der Vorsitzende des PopRates Saarland, Peter Meyer.

Das KOMMkultur Zentrum Saarlouis begrüßt die gegenseitige Mitgliedschaft mit dem Saarländischen Pop-Rat. „Damit“, so KOMM-Geschäftsführer Stefan Neuhäuser, „schließt sich für den Verein die Lücke einer wichtigen Vernetzung mit anderen saarländischen Kulturinitiativen. Wir hoffen, mit unserer Mitgliedschaft die Stimme des Pop-Rates Saarland für die saarländische Kulturszene ein wenig stärken zu können.“

Das KOMMkultur Zentrum Saarlouis (SBS e.V.) ist seit über dreißig Jahren das Synonym für alternative Kultur in der Stadt und im Landkreis Saarlouis. Der gemeinnützige Verein fördert mit Veranstaltungen und der Bereitstellung von Räumlichkeiten künstlerische und kulturelle Initiativen jenseits des hochgeförderten Mainstreams.

Der PopRat Saarland ist ein Zusammenschluss von Popkultur-Akteuren aller Popkulturgenres, die aus dem Saarland und für das Saarland Popkultur-Arbeit auf nationalem und internationalem Niveau leisten und sich die Vernetzung und Förderung der saarländischen Popkulturszene auf die Fahnen geschrieben haben. Der PopRat zelebriert alle Facetten der Popkultur, nicht nur das Thema Musik. Er hat anlässlich seiner Gründung ein 120-seitiges Konzept zur strategischen Förderung der Popkultur im Saarland vorgelegt. In ihm organisieren und engagieren sich derzeit insgesamt mehr als 180 Mitglieder, darunter namhafte Musiker (Bands, Acts und DJs), Künstler, Verleger, Autoren, Produzenten, Konzertveranstalter, Galeristen, Musikjournalisten, Agenturchefs, Labelchefs, Studiobesitzer, Clubinhaber, Gastronomen, Gamer, Filmemacher, Designer, Fotografen, Phantasten, Tänzer, Modemacher und mehr.

Infos: poprat-saarland.de

Unterstützt unsere Künstler! Die meisten haben eine Website oder einen Youtube Kanal. Einige bieten Live Streams an oder aktuelle Aufzeichnungen von Wohnzimmer-Konzerten. Zeigt ihnen eure Solidarität.

Bild anklicken für Infos

 

 

CORONA Virus lähmt das öffentliche Leben und die Kultur.

 

Liebe Freunde von KOMMkultur,

die besonderen Umstände erfordern es, dass wir alle derzeit geplanten Veranstaltungen auf Eis legen müssen. Aus diesem Grund ist unser Haus für Zusammenkünfte jeder Art bis auf weiteres geschlossen. Ob, wie und wann die Verleihung der Kulturpreise von statten gehen wird, ist augenblicklich ungewiss. Gegebenenfalls müssen wir das zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt nachholen. Das Rock Wall Open-Air ist zwar noch nicht abgesagt, aber wir müssen die weitere Entwicklung abwarten und evtl. auch kurzfristig entscheiden. Alle Infos hierzu werden auf unserer Website rechtzeitig bekanntgegeben.

Wir bitten alle unsere Freunde und Besucher dieser Seite, sich möglichst an die Vorgaben der Ausgangsbeschränkungen zu halten und sich gegenüber unseren älteren und gefährdeteren Mitmenschen solidarisch zu zeigen. Bleibt gesund und in der Zuversicht, dass wir uns hoffentlich bald schon wieder zu schönen Anlässen begegnen werden.

Stefan Neuhäuser für KOMMkultur und SBS e.V.

Saarlouiser Kulturpreis 2019

Liebe Kulturfreunde, sicher wundern sich und warten einige von Euch schon seit Wochen auf die Einladung zur Verleihung des Saarlouiser Kulturpreises ... 

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An alle Vereinsmitglieder des SBS e.V.

Ein Hinweis in eigener Sache. Bitte sendet uns Eure aktuellen Kontaktdaten, wie Postanschrift, Email Adresse, aktuelle Bankverbindung, Telefonnummer etc. zu, da sich im Laufe der Jahre Eurer Mitgliedschaft offensichtlich viele Daten geändert haben und wir Euch nicht mehr erreichen können. Ihr könnt diese gerne per Mail an kultur@sbs-ev.de oder auf dem Postweg an SBS e.V. Luxemburger Ring 8 in 66740 Saarlouis zusenden. Vielen Dank

                           Bleu-Blanc-Blues

mit

Philippe Huguet

Philippe Huguet

 

Die Liebe, das Glück, der Krieg, Paris, die Musik und auch der Jazz sind die großen Themen, um die sich die  Chansons im neuen Programm von Philippe Huguet drehen.

Chansons erzählen Episoden. Sie erzählen kleine Geschichten. Kleine Begebenheiten aus kleinen Leben. Und wenn diese Geschichten dann so emphatisch, so liebevoll präsentiert und vorgetragen werden, wie Philippe Huguet das auf der Bühne tut, dann erleben Sie einen besonderen Abend.

Bleu - Blanc - Blues ist ein bunter französischer Chansonabend mit bekannten Jazzchansons und Liedern mit neuem, leicht jazzigem Hauch. Die Großen des Französischen Chansons werden geehrt - Trénet, Aznavour, Nougaro, Brassens, Gainsbourg... und Piaf.

Wie bei seinen seit vielen Jahren erfolgreichen Brel Abenden führt der geborene Franzose mit Charme und Humor durch das Programm, sodass auch des Französischen unkundige Zuhörer neben der Musik die Texte der Chansons genießen können.

Philippe Huguet lebt die Musik, wenn er Wut singt, dann hört und sieht man die Wut und wenn er von Liebe singt, dann ist er die Liebe mit Körper und Stimme.

Ein Konzert für Frankophile und solche, die es werden wollen!

Freitag, 25. Oktober 2019 - 20 Uhr

 

 

 

Michael Marx

im Theater am Ring

 

7. März 2019 / 20 Uhr

 Studio im Th. a. Ring Saarlouis

 

Eintritt VVK: 12 € / AK: 15 €

 

Kartenreservierung:

kultur@sbs-ev.de oder

Tel. 06831-125845

 

 

 

                                               

                                           

                                               Photo: Thomas Reinhardt

Neue CD von Michael Marx

Neue Saitenkunst eines heiteren Melancholikers

 

Neunkirchen. Michael Marx’ neue CD „Spätlese“ ist zwar so reif wie ein Alterswerk – aber immer noch jung an musikalischen Ideen.  Von Oliver Schwambach (Saarbrücker Zeitung)

Spätlese, nach Reife klingt das, nach vollmundig edler Süße, der konzentrierten Kraft des Herbstes eben, aber auch nach einer gewissen Schwermut, weil der Sommer längst vorbei ist. Ein bisschen auch nach Alterswerk, nach Resümee. Obwohl es keinen Grund gibt, anzunehmen, dass Michael Marx, in den vergangen Jahren stets ein eifriger Song- und Instrumentalschreiber, mit seiner neuen CD schon so etwas wie eine Bilanz ziehen wollte. Viel zu früh dafür. 

Im namensgebenden Titel „Spätlese“ aber  von  Marx‘ neuem Soloalbum schwingt doch viel von dieser Sehnsucht nach vergangenen Tagen mit. So jugendlich er auch die Schläge auf dem Gitarrenkorpus pulsieren lässt, ein feines Tremolo transzendiert ins Ungewisse. Ganz hier und heute aber kann er seine Finger auch einmal mehr über die Saiten fliegen lassen. Mit Witz, ideenfunkelnd. Das er sowas dann auch noch  „Das Geheimnis der Fleckenschere“  getauft hat – die Schere wird wohl im Neunkircher Stadtteil Hangard öfter gebraucht –, gehört zu den amüsanten Denksportaufgaben am Rande.

Der Mitbegründer der saarländischen Singin’ Band „Marx Rootschilt Tillermann“ zeigt in seinen selbst geschriebenen Titeln einmal mehr seine doppelte Gabe, einerseits kraftvolle Melodien zu finden, sie aber dann auch in filigranen Begleitfiguren quasi zu verflüchtigen. Es sind Titel zum Träumen, Balladen („Farewell to the Tillermen“), manchmal auch verspielte Saitenkunst und Stücke, denen ein aufmunterndes Lebensmotto eingeschrieben scheint, wie „Paula“ etwa, welches der Gitarrist seiner Enkelin gewidmet hat. Sicher sind auch Coversongs von Bruce Hornsby, Stevie Wonder und Paul Simon bei ihm in guten Händen; wer aber Michael Marx, den heiteren Melancholiker, den unaufgeregten Könner sucht, findet ihn nirgends zuverlässiger als in seinen eigenen Stücken.

Saarbrücker Zeitung online vom 31.01.2019

„Spätlese“ ist der Titel der mittlerweile 5.Solo-CD des Gitarristen und Sängers Michael Marx. Live ist er wie immer ganz nah am Publikum. Virtuose Instrumentals und gefühlvolle Balladen gibt es ebenso zu hören wie Coverversionen berühmter Songs, bei denen die unverkennbare Stimme des Routiniers besonders zur Geltung kommt. Songs von Paul Simon, Carole King, Bruce Hornsby oder Sting bilden einen spannenden Kontrast zu den instrumentalen Eigenkompositionen des Künstlers, in denen er seinen ganz eigenen Stil entwickelt hat.

Photo: Thomas Reinhardt

26. Kulturpreisverleihung

Samstag, 26.01.2019 – 20 Uhr

Studio (kl. Saal) im Theater am Ring

Platzvergabe ausschließlich nach Reservierung!

 

Die 26. Verleihung der Saarlouiser Kulturpreise findet ab sofort wieder im Studio Saal des Theater am Ring in Saarlouis statt. Nachdem die Verleihungsveranstaltung sich in den vergangenen 10 Jahren zu einem vielbeachteten Event entwickelt hat, welches vom Organisationsaufwand bis hin zu den dabei entstandenen Kosten regelrecht explodiert ist, haben wir uns entschieden, ab diesem Jahr wieder kleinere Kulturpreis-Brötchen zu backen.

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Wir wünschen allen

unseren Mitgliedern,

Freunden und

Unterstützern ein gutes

 Neues Jahr 2019

Vorstand und Geschäftsführung

Vorankündigung

                      The New Screamers in Concert - 2018

Eintritt: 10,00 Euro VVK/12,00 Euro AK

KOMMkultur und Pieper Buchhandlung präsentieren:

Wolfgang Kraushaar

Die blinden Flecken der 68er Bewegung

Wie eine Revolte zum Mythos wurde

Vor 50 Jahren begehrten die 68er überall gegen die Autoritäten auf und verlangten mehr individuelle Freiheit. Die Mythen, die aus ihrer Rebellion entstanden, sind noch heute vielfach ungebrochen. Wolfgang Kraushaar problematisiert die vorherrschenden Deutungsmuster der 68er-Bewegung und betont zugleich, dass unsere Zivilgesellschaft kaum ohne ihre Impulse vorstellbar wäre. 

Auch nach einem halben Jahrhundert gibt es noch immer viele offene Fragen, die einer klaren Deutung der 68er-Bewegung entgegenstehen. Unter ihnen stechen einige besonders hervor: Welche Rolle spielten Pop- und Rockmusik als Multiplikatoren des Protests? Welchen Stellenwert besaßen neue Aktionsformen wie Happenings, Sit-Ins sowie Teach- Ins? Und welche Bedeutung kamen Militanz und Gewalt zu, die einerseits die Ziele der Protestierenden zu beschädigen drohten, andererseits aber auch zur Publicity ihrer Forderungen nicht unerheblich beigetragen haben? Das alles wird von Wolfgang Kraushaar jenseits der üblichen Muster von Verdammung oder Idealisierung in einem Licht betrachtet, deren Scheinwerfer nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart stehen.

Wolfgang Kraushaar arbeitet seit 1987 als Politikwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung. Im Zentrum seiner Forschungen stehen Protestbewegungen und der moderne Terrorismus. 

Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen »Die Protest-Chronik 1949 – 1959«, »Frankfurter Schule und Studentenbewegung«, »Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus« sowie »Die RAF und der linke Terrorismus« sowie »Die blinden Flecken der RAF«.

Auf dem Rock Wall Gelände wird gerade eine Kultur Zitrone installiert! 

Da kann man den Verantwortlichen nur gratulieren!

 

 

mit freundlicher Unterstützung der

   Heinrich Böll Stiftung Saar

                           Zeitungsartikel anklicken zum Vergrößern

25. Verleihung der

Saarlouiser Kulturpreise,

der Kulturzitrone und des Saarlouiser Kulturerbe:

Freitag, 12. Januar 2018 - 20 Uhr

Vereinshaus Fraulautern

Eintritt frei! Reservierung erforderlich:

kultur@sbs-ev.de

Let’s go dancing !

Eintritt: VVK/AK  10/12 €

KOMMkultur und SBS e.V. trauern um

 

Roland Henz

† 1.11.2017

Oberbürgermeister von Saarlouis

 

Christina Lux - Danke für ein wunderbares Konzert

Freitag, 6. Oktober - 20 Uhr

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kommt Sie wieder mit Ihrem neuen Buch: SCHERE 9

Erleben Sie eine Lesung wie ein Theater-Stück!

 

Isabella Archan

 

Freitag, 21. April 2017 – 20 Uhr

 

KOMM Kulturzentrum

Luxemburger Ring 8 – Saarlouis

Eintritt: 10 Euro

Bitte reservieren! Begrenzte Platzzahl!

kultur@sbs-ev.de / 06831-125845

 

Bild anklicken zum Lesen

wünscht allen Mitgliedern, Gönnern und Freunden

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

 

Mörderische Krimilesung mit Manfred Spoo

Freitag, 02. Dezember - 20 Uhr

Der Saarlouiser Autor Manfred Spoo, längjähriger Rundfunkjournalist, Kabarettist und zweifacher Saarlouiser Kulturpreis-träger liest aus seinen Knauper Krimis im KOMM.

 

 

Im Mittelpunkt des Geschehens steht dabei Kommissar Konni  Knauper.  Spoo hat mit dieser Figur einen Ermittler geschaffen, der hartnäckig und ideenreich seine Fälle löst und dabei auch tiefe Einblicke in die Besonderheiten und Vorlieben von Land und Leuten gibt.

Als auf dem Großen Markt in Saarlouis eine Emmes mit den Royals‘ gefeiert wird, ahnt der kauzige Kommissar nicht, dass er schon bald darauf wieder in die Kreisstadt gerufen wird: Ein Sportjournalist wird erschossen aufgefunden. Noch während Knauper den komplizierten Fall in Saarlouis bearbeitet, finden Spaziergänger im Wald zwischen St. Ingbert und Saarbrücken einen Toten mit eingeschlagenem Schädel. Konni  Knauper muss nun auch noch diesen „Hänsel-und-Gretel-Mord“ aufklären. Die beiden Gewaltverbrechen sind längst Tagesgespräch, als im benachbarten Forbach eine dritte Leiche auftaucht...

Nervenaufreibende Fälle, kombiniert mit einer Prise saarländischer Mundart und köstlich ironischen Anspielungen auf Land und Leute, sind das Markenzeichen von Spoos  „Knauper-Krimis“. Die Dramaturgie ist überraschend und gut durchdacht. Der Autor liest mit wandlungsfähiger Stimme sämtliche Charaktere selbst – auf die Zuhörer wartet ein vergnügliches Hör-Erlebnis mit köstlichen satirischen Anspielungen auf Land und Leute.

Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr – Eintritt Frei

Freitag, 11.11. – 20 Uhr

Guten Abend, Monsieur Brel

Hommage an eine der größten Persönlichkeiten des Französischen Chansons.

Nach „BREL!“ mit Pianist und „Heute Abend warte ich auf Madeleine“ mit Akkordeonist vollendet Philippe Huguet mit diesem Programm seine „Brel-Trilogie“.

Dabei greift er selber zur Gitarre, um seine Zuhörer zu einer intimen Begegnung mit dem vor fast 40 Jahren verstorbenen Belgier mitzunehmen. Einige weltberühmten Chansons wie „Les vieux“ (die Alten) oder „Le plat pays“ (das flache Land) sind mit von der Partie, aber auch andere weniger bekannte und doch ergreifende und rührende Lieder. Die Presse berichtet seit Jahren begeistert über Huguet's Brel Interpretationen: „Wenn der gebürtige Franzose und ausgebildete Opernsänger Philippe Huguet die Bühne betritt, ist es so, als käme der große Künstler zurück.

Huguet umgarnt sein Publikum, bringt es zum Lachen und zum Träumen. Mit Temperament und stimmlicher Energie spielt er auf der brelschen Klaviatur, nicht ohne eigene Akzente zu setzen.

Doch immer bleibt Huguet glaubwürdig, seine Interpretationen und seine Moderation passen zum Leben des großen Belgiers. Ob in ruhigen Passagen oder in solchen voller impulsiver Leidenschaft – Jacques Brel und seine Gefühle sind gegenwärtig.“

Freitag, 11.11. - 20 Uhr  Eintritt: 10 Euro

Reservierung erwünscht: 06831-125845 oder kultur@sbs-ev.de

Saarbrücker Zeitung vom 8.8.16

Samstag, 31. Oktober – 20 Uhr

Kulturzentrum SBS e.V.

                   Luxemburger Ring 8  Saarlouis

 

Heute Abend warte ich auf Madeleine

 

 

 

Philippe Huguet: Gesang und Schauspiel

Laurent Leroi: Akkordeon

 

Café-Théâtre mit Chansons von Jacques Brel.

 

Brel, eine der größten Persönlichkeiten des Französischen Chansons, hinterließ unzählige kleine Perlen, die bis heute nichts von ihrem Glanz verloren haben. Philippe Huguet hat 14 dieser Perlen ausgesucht und sie durch einen Faden gezogen, einen roten Faden… und so erleben die Zuschauer hautnah eine Kettenreaktion, die zwangsläufig zu einem dramatischen Schluss führen wird.

Ein raffiniertes und emotionales Wechselspiel zwischen Chanson und Theater.

Das Brelprogramm "Heute Abend warte ich auf Madeleine" im Stil des Café Théâtre bewundert die Presse als "ein makelloses Meisterstück", "ein Sturm, der die Seele sauber bläst". Über die Schlussveranstaltung des Festivals "Fermes en scène" im Mai 2013 wurde vom französischen Sender FR3 berichtet.

Philippe Huguet wird vom Akkordeonisten Laurent Leroi unterstützt. Der virtuose und einfühlsame Musiker weiß die Atmosphäre der Chansons treu wiederzugeben und ihnen gleichzeitig neues Leben einzuhauchen.

Eintritt: 12 Euro

wegen der begrenzten Platzzahl ist Reservierung erforderlich!

 kultur@sbs-ev.de oder 06831-125845

 

Rock Wall 2015 Impressionen

Alle Photos: Herbert Hanisch