Die neuen Blueser – Blues im Blut

Text: Hugh Fiedler & Mirko Windmüller in *CLASSIC* ROCK Magazin

 

... Doch, die Zeiten haben sich geändert. Immer mehr junge Gitarristen entdecken die Stilrichtung für sich – und sie sorgen dafür, dass sich auch das Publikum verjüngt. Speziell in Großbritannien boomt Bluesrock, doch auch hierzulande wird er immer populärer. Und mehr noch: Die Fans werden nicht nur jünger, es mischen sich auch mehr und mehr Frauen unters Blues-Volk.

 

So hat Oli Brown, mit gerade mal 19 Jahren einer der jüngsten Blues-Shootingsstars, sogar kreischende Mädchen vor der Bühne, wenn er auftritt. Und das, obwohl er von Dance-Pop musikalisch so weit entfernt ist wie Iron Maiden von Jay Z. Thomas Ruf, Eigentümer des deutschen Blues-Labels Ruf Records, hat den Briten unter Vertrag genommen. Und zwar nicht allein wegen seines Spiels – obwohl das über jeden Zweifels erhaben ist –, sondern auch wegen dessen Wirkung auf Teenager. Darauf gebracht haben ihn seine Töchter, die von dem attraktiven Jungen angetan waren, wie Ruf unseren britischen CLASSIC ROCK-Kollegen berichtet hat: „Normalerweise fassen sie keine einzige der CDs an, die bei mir zu Hause rumliegen. Doch auf Oli sind sie sofort angesprungen und haben mich neugierig gefragt: ›Das ist also Blues?‹“

 

Auch Oli Brown selbst scheut sich nicht, keine Zweifel daran zu lassen, dass er darauf aus ist, eine neue Generation für den Blues zu gewinnen. So hat er etwa in Norfolk einige Konzerte in Schulen gegeben, bevor er schließlich zu einer klassischen Clubshow angetreten ist. Das Resultat: Im Publikum des regulären Gigs fanden sich nicht Traditions Blueser, sondern auch rund 40 Jugendliche. „Viele von ihnen hatten noch nie eine Club Show gesehen“, so Brown. „Dabei ist das die beste Möglichkeit, Blues kennen zu lernen, all seine Facetten zu ergründen.“ Ein Ansatz, der sich offenbar auszahlt. Laut Plattenboss Ruf verkauft Oli Brown mehr Musik online als im CD-Format. Dies gilt als sicheres Zeichen, dass ein Großteil seiner Hörer die 30 vermutlich noch nicht überschritten hat.

 

Ähnliches erlebt auch Joanne Shaw Taylor, 24-jährige Blues‘erin aus England. Sie hat gerade gemeinsam mit Brown eine Europatour absolviert – und festgestellt, dass die Fans mancherorts deutlich jünger waren, als sie erwartet hätte. „Wir spielten auf einem Festival in Litauen“, erinnert sie sich. „Es waren rund 7.000 Leute dort. Und niemand sah älter als 25 aus! Ich konnte es kaum glauben, dass die Teenies zu 12-Bar-Shuffles ausgeflippt sind! Sie sprangen wie wild herum und kletterten sich gegenseitig auf die Schultern!“

 

Der Grund für den Erfolgszug des Blues ist ihrer Meinung nach die Authentizität der Musik. Bei ihr selbst waren es die Leidenschaft, das intensive Gefühl, das ihr die Musik nahe brachte – und das, obwohl sie, ähnlich wie die meisten ihrer Generation, anfangs einen völlig anderen Eindruck vom Blues hatte. „Die meisten glauben, dass es Musik ist, die nur alte Männer hören. Daher beschäftigt sich niemand eingehend damit. Erst später, wenn die Leute verstehen, dass einem zum Beispiel im Radio nur etwas Künstliches vorgesetzt wird, beginnen sie sich für den Blues zu interessieren.“

 

Doch die jungen Blueser sind nicht nur auf der Jagd nach gleichaltrigen Fans – sie wollen auch, wie jede rebellische Generation, Grenzen einreißen. Joe Bonamassa ist, wenngleich er sicherlich kein klassischer Revoluzzer ist, das beste Beispiel dafür. Er hat es geschafft, die Mauer zwischen Blues, Rock, Country und auch Pop einzureißen. Zu seinen Shows kommen Menschen, die ansonsten keinen Fuß in ein verrauchtes Pub setzen würden. Der 32-Jährige bringt sie jedoch dazu, in die Royal Albert Hall zu pilgern. Bonamassa versteht es, sich und sein Gitarrenspiel in Szene zu setzen, ohne dabei überkanditelt zu wirken. Das Bodenständige auch in einer anderen, höheren (Größen-)Dimension zu bewahren, ist neben seinem musikalischen Talent sein größtes Plus.

 

Und er inspiriert andere dazu, ihm nachzufolgen. Aynsley Lister zum Beispiel, der als Gast bei besagtem Joe Bonamassa-Gig in London war, erkannte dort erst das Potenzial der Stilrichtung für die breite Masse. Der britische Blueser (33) beschloss daraufhin, noch mehr zu wagen und seinen Sound mit musikalischen Experimenten anzureichern. Das Resultat: ein frischer Touch, der seinen Werken hörbar gut tut. Auch live funktioniert das Ganze – und zwar selbst bei älterem Publikum: Im Vorprogramm von Lynyrd Skynyrd beispielsweise hatte Lister bereits am zweiten Tourtag alle mitgebrachten CDs an den Fan gebracht. Das mag Bluespuristen zwar nicht gefallen – doch gerade im Mix mit anderen Stilen liegt momentan offenbar der Erfolgssegen. Eine Zutat kann Country-Pop sein, wie es John Mayer vormacht, aber das Ganze darf durchaus auch dreckig-rau klingen wie bei Seasick Steve: Hauptsache, es ist anders als das Gewohnte.

 

Anders ist auch Philip Sayce. Der gebürtige Brite, der seit frühster Jugend in Kanada lebt, zählt ebenfalls zu den heißesten Namen in Sachen moderner Bluesrock. Gerade hat der 33-Jährige mit INNEREVOLUTION sein zweites Album veröffentlicht, auf dem er die perfekte Mischung aus Tradition und Moderne hinlegt. Hendrix, Jeff Healey, Stevie Ray Vaughn heißen seine Vorbilder, aber es darf auch gerne grooviger sein, für ein bisschen Lenny Kravitz zwischen den Zeilen ist immer noch Platz. Diese Lockerheit teilt er mit seinem deutschen Kollegen, dem 27-jährigen Hendrik Freischlader. Auch Freischlader liebt die musikalische Offenheit: Er kann hart rocken, aber auch im Jazz aufgehen. Wohl auch deshalb nennt er Gary Moore als Vorbild, der sich nicht nur dem Bluesrock allein verschrieben hat, sondern durchaus auch Soul und Funk einen Platz einräumt.

 

Dabei wird deutlich: Diese Beweglichkeit und der Mut, abseits der festgefahrenen Pfade zu bluesrocken, ist zurzeit der richtige Weg, um sich einen Namen zu machen. Dabei, und das unterschreiben auch die jüngsten Bluestalente ohne Zögern, ist eines jedoch wichtig: Die Wurzeln müssen erhalten bleiben. So sieht das auch der britische Blueser Ian Siegal (39): „Bei aller Liebe zum Experiment – es muss ehrlich rüberkommen und auch ein gewisses Niveau erfüllen. Howlin’ Wolf, Muddy Waters und Charlie Patton waren allesamt kein Blueser mit poliertem Sound, aber sie klangen nie schäbig. Sie wollten ihre Musik perfektionieren, darauf legten sie großen Wert. Gut so. Denn wer Blues spielen möchte, sollte auch Respekt vor dieser Musik haben.

10. Rock Wall 2021    ...weiterlesen

9. Rock Wall 2020

Liebe Freunde der Rock Wall,

der Vorverkauf für die 9. Rock Wall ist im Gange. 

Dass wir diese Veranstaltung trotz der vielen Einschränkungen und Befürchtungen  durchführen dürfen, ist auch der vorauseilenden Gewissheit geschuldet, dass ihr ein verständnisvolles Publikum seid und dass ihr die Limitierungen nicht als repressives Ordnungsgebaren versteht, sondern unser aller Schutz dient. Bitte, haltet euch alle daran. Es kommen auch wieder bessere Zeiten...

Bitte beachtet bis zum Veranstaltungstag die Informationen auf unserer Website hier. Es können sich immer auch Änderungen ergeben. Wie es im Moment aussieht, dürfen wir zum 31.7. bis zu 700 Besucher einlassen. 

Hier jetzt im Einzelnen nochmal die wichtigsten Informationen, die für die Teilnahme als Besucher der Rock Wall wegen der besonderen Bedingungen während der Corona-Pandemie zu beachten sind:

- Es wird ein Eintritt in Höhe von 10€ erhoben.

- Die Tickets müssen im Vorverkauf über unsere Email Adresse: kultur@sbs-ev.de angefordert werden. Hierbei ist die Mitteilung des Namens, der Anschrift und einer gültigen Telefonnummer Bedingung. Dies ist eine Auflage zum Zwecke der Nachverfolgung bei einem evtl. Corona-Fall auf dem Veranstaltungsgelände.

- Die Anforderung wird von uns ebenfalls per Email mit Angabe einer Ticketnummer bestätigt. Nach der Bestätigung bitten wir um Überweisung des Betrages (10 Euro) auf unser Konto: DE69 5935 0110 0000 3733 99 bei der 

Kreissparkasse Saarlouis Bic: KRSADE55xxx. Als Verwendungszweck ist es unbedingt erforderlich, deine Ticketnummer einzutragen, damit wir deine Zahlung zuordnen können. Die Überweisung sollte innerhalb spätestens 8 Tagen geschehen, ansonsten verliert das Ticket seine Gültigkeit. 

- Aus gegebenem Anlass ist eine Übertragung des Tickets an andere nicht erlaubt. Kontrolle beim Einlass. 

- Es sind auf dem Veranstaltungsgelände eine Reihe von Hygiene-Regeln zu beachten. Unsere eingesetzten Ordner sind verpflichtet, auf die Einhaltung dieser Regeln hinzuweisen. Gegebenenfalls sind sie berechtigt, bei vorsätzlichem und/oder wiederholtem Zuwiderhandeln einen Platzverweis auszusprechen. 

- Ein Mundschutz/Atemmaske ist auf jedenfall mitzuführen und im Bedarfsfall (z.B. Toilettengang) zu tragen. Mindestabstände von 1,50 Metern sind auf dem Gelände immer einzuhalten. Auf den Sitzplätzen gilt der dafür von uns gekennzeichnete Abstand. 

- Es werden am Veranstaltungstag Flaschengetränke angeboten. Die Getränke sind - unter Einhaltung von Mindestabstand und Tragen einer Atemmaske oder Schutzfolie - auf dafür gekennzeichneten Wegen selbst abzuholen. 

- Das Mitbringen von eigenen Getränken ist nicht gestattet. Mitgeführte Getränke sind beim Einlass abzugeben. Wir sind verpflichtet, Rucksäcke und Taschen zu kontrollieren.

Niemand ist daran gehindert, unter Einhaltung von Mindestabstand sich im Rhythmus der Musik bewegen zu dürfen. ;-) Aber: Ausgelassenes, exzessives Tanzen vor der Bühne mit Körperkontakt (Schweiß- und Speichelschleudern) können wir dieses Jahr leider nicht erlauben. Ich denke, das erklärt sich von selbst.  

- Nach Beendigung der Veranstaltung (ca. 24 Uhr) ist das Festivalgelände unverzüglich zu verlassen. Gruppenbildung auf und neben dem Gelände ist zu unterlassen. Es ist davon auszugehen, dass die Ordnungspolizei solches überwachen wird und bei Zuwiderhandlung entsprechende Strafen ausspricht. 

All das bedeutet nicht, dass uns kein wunderbarer Konzertabend mit zwei phantastischen Bands erwartet, die  mittlerweile so "ausgehungert" nach LIVE sind, dass sie es uns auf der Rock Wall zeigen werden... 

Bis dahin, Stefan Neuhäuser

Freitag, 31. Juli 2020 ist es soweit!

 

The Opener is...

Félix Rabin

Meine Geschichte zur Musik

Nun ... wo fange ich an?

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich Musik immer geliebt. Seit meiner Geburt haben meine beiden Eltern mich und meinen Bruder mit Musik erzogen (wie später mit meiner Schwester). Keiner von ihnen ist Musiker, aber Musik war schon immer ein Teil unserer Kindheit, zwischen meinem Vater, der seine CD spielt, und seinem alten Vinyl-Player und meiner Mutter, die vom ersten Morgenlicht an Radio hört. Wir hatten immer ein Haus voller Instrumente, auch wenn niemand sie wirklich spielte. Ich habe die Gitarre immer geliebt und selbst jetzt konnte ich dir nicht sagen warum. Damals hatte ich eine Gitarre ohne Saiten, aber ich hatte den ganzen Spaß der Welt, sie zu "spielen".

Meine erste wirkliche Begegnung mit Musik war in Frankreich, in der Bretagne, wo ich aufgewachsen bin und wo meine Eltern herkommen. Sie sahen, dass ich ein ziemliches Interesse an Musik hatte, also brachte mich mein Vater in einen Musikladen. Ich war fünf Jahre alt.

Mein Vater sprach eine Weile mit dem Besitzer, der ihm sagte, er sei auch Gitarrenlehrer. Er wusste, dass ich sehr an Gitarren interessiert war, deshalb nahmen wir einige Wochen lang gemeinsam mit diesem Lehrer Unterricht.

Leider (oder auch nicht) habe ich nicht weitergemacht und als fünfjähriges Kind fand ich viel interessantere Dinge zu tun.

 

Und die Jahre vergingen ... bis ich 15 wurde. Es ist immer noch eine Unschärfe für mich, warum ich plötzlich mit 15 meine Eltern bat, mir zu Weihnachten eine Gitarre zu kaufen.

Hier hat es also wirklich angefangen. Zu dieser Zeit zogen ich und meine Familie wieder in die Schweiz, wo ich jetzt seit mehr als 10 Jahren lebe.

Hier habe ich unzählige Stunden damit verbracht, Musik zu spielen. Ein paar Jahre lang reiste ich durch die Schweiz (und manchmal auch nach Frankreich), spielte in Jam-Sessions, teilte die Bühne mit Freunden und machte meine ersten Schritte auf der Bühne.

Und als ich zu dieser Zeit in der Schweiz lebte, entdeckte ich natürlich das Montreux Jazz Festival… das erste Mal, dass ich dort war, war 2013.

Ich habe mehr als vier Jahre lang während der Jam-Sessions im Montreux Jazz Club gespielt. Ich hatte auch viele Male die Gelegenheit, diese langen Nächte mit einer Show am Anfang zu eröffnen und dann mit vielen unglaublichen Musikern auf die Bühne zu kommen: Avishaï Cohen, Matthieu Chedid (unser französischer Star), die Band von Lady Gaga & Tony Bennett, Musiker mit Santana, Tedeschi Trucks Band und vielen anderen spielen…

Unter all diesen wunderbaren Treffen war eines besonders denkwürdig: In einer Nacht des Sommers 2014 traf ich Quincy Jones. Als er für das Festival in Montreux war, verbrachte er einen Teil seiner Nächte im Jazz Club. Eines Abends, als ich auf der Bühne eröffnete, saß er im Publikum und hörte aufmerksam der Musik zu ... und ich bemerkte ihn nicht einmal!

Nachdem wir gerade das Set gespielt hatten, kam eines seiner Crewmitglieder zu mir und sagte: „Quincy Jones will dich sehen“. Also brachte er mich in die Ecke, wo sie alle saßen, direkt neben der Bühne und ich traf ihn. Wir haben uns einen Moment unterhalten, ich kann nicht sagen, wie lange das gedauert hat, eine halbe Stunde, vielleicht länger? Er begann das Gespräch mit Worten, die ich nie vergessen werde: "Ich mag deine Art zu spielen". Von dort aus sprachen wir (natürlich) über Musik, das Festival Montreux. Er fragte mich nach meinen Einflüssen, denen ich zuhörte. Er erzählte mir auch ein bisschen von seiner Geschichte der Stadt und all den erstaunlichen Shows und Künstlern, die er hier in den letzten Jahren gesehen hat.

Was für eine Nacht. Von jedem Moment, in dem ich bisher in der Musik gelebt habe, war dies wahrscheinlich der wichtigste, wertvollste und nachhaltigste für mich. Und ich glaube, ich weiß immer noch nicht, wie viel Glück ich hatte, eine solche Ikone zu treffen.

Von da an und bei meinem ersten Auftritt unter meinem Namen im Jahr 2015 habe ich überall gespielt, wo ich kann: in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland und schließlich in England.

2016 kam ich nach London, um meine ersten Shows in England zu spielen. Eine in Shoreditch und eine in Camden in der Spiritual Bar, einem hübschen kleinen Veranstaltungsort, in dem ich immer noch versuche, jedes Mal zu spielen, wenn ich durch die Hauptstadt gehe.

Ein Jahr lang habe ich so viel wie möglich in London gespielt und schließlich, nach einem Jahr „Giggen“ in der Stadt, die Gelegenheit bekommen, eine Nacht im legendären 100 Club in der Oxford Street zu eröffnen. Dies hat zu immer mehr Auftritten in England geführt, meinen ersten Festivals in diesem Sommer… und jetzt zu meiner ersten großen Tour in Großbritannien, die als besonderer Gast auf der Wishbone Ash XLIX UK Tour eröffnet wurde.

Dies war ein sehr aufregender Moment für mich. Da die meisten Bands, die ich gehört habe, aus England und den USA kommen, ist es aufregend, vor Publikum zu spielen, das mit einigen dieser Bands aufgewachsen ist und von der Musikkultur des Landes selbst beeinflusst wurde. Und nach den Reaktionen der Menge konnte ich es kaum erwarten, wieder dort zu spielen und mit Wishbone Ash auf die Straße zu gehen..

2019 kam dann, was für ein tolles Jahr es war. Ich hatte meine ersten beiden Headlinetouren in Großbritannien und habe dort mehr als 50 Shows gespielt! Es war großartig, wieder in Städten zu sein, in denen wir zuvor gespielt haben, und zu sehen, wie die Menge immer größer wurde.

Außerdem haben wir vor dem Sommer 2019 endlich unsere erste CD in Los Angeles aufgenommen! Ich habe ewig daran gearbeitet und es war unglaublich

 

The Leader Act is...

Rosedale

 

aktuelle Pressestimmen:

https://music-on-net.de/Archive/41047

 

SAARBRÜCKER ZEITUNG

https://www.catfishbluesband.co.uk/

Photo: René van der Voorden

BLACK CAT BONE stehen für erstklassigen gitarrenlastigen Bluesrock, kraftvoll und dynamisch gespielte Grooves, mitreißende Soli und den Ausnahmegesang der stimmgewaltigen, charismatischen Frontlady Tanja Telschow – Gewinnerin des German Blues Award 2016 in der Kategorie Gesang weiblich.

https://www.black-cat-bone.com/

 

 

Samstag, 4. August – 20 Uhr

mit

 

YASI 

Bilder anklicken für Hörprobe

Presse aktuell:

"Allgäuer Gitarren Göttin“ - von Larissa Benz, Allgäu Life, Januar 2017

"Schon der Opener verrät von wem Yasi beeinflusst wurde. Die Herren Vai, Satriani und Macalpine dürften auf jeden Fall großen Anteil daran haben. “Cosmic star” (ein acht Minutenstück!) lässt mich sofort in die Welt der Yasi Hofer eindringen und stellt auch gleich unter Beweis, warum Steve Vai ihr neues Album als wegweisend bezeichnet. Das Reggae angehauchte “Felling zany” lässt dann auch Yasi’s Stimme erklingen, die für mich sehr schön natürlich klingt und nicht irgendwelchen anderen Sängern nacheifert“ Yasi, wie auch ein im Jahr 2011 entstandener Wirbelsturm über Australien genannte wurde, lässt auf ihrem zweiten Album keine Wünsche offen und zeigt tatsächlich Wirbelsturm ähnliche Merkmale. Optisch und besonders akustisch ein Naturerlebnis! - Chris von Ravenmusic.de, Februar 2017

"Yasi Hofers zweites Album „Faith“ ist die beste Begründung dafür, warum wir die Ulmerin zu Recht in das Top-Gitarristinnen-Ranking in der letzten eclipsed-Ausgabe aufgenommen haben“ „Faith“ zeigt nun eine deutlich gereifte Künstlerin, was vielseitiges Songwriting und fesselnde Melodieführung anbelangt. Nach wie vor zelebriert Hofer recht eingängigen (größtenteils instrumental gehaltenen) Fusion-Rock mit wunderbaren Melodien („Faith“, „Eclipsed“), der natürlich auch an ihr großes Idol Steve Vai erinnert  - Mike Borrink, Eclipsed Magazine, Februar 2017

"Und auch jetzt gibt’s wieder einige Gründe, einmal mehr auf diese großartige Gitarristin, Sängerin & Musikerin hinzuweisen.

Ihr neues Album zeigt, dass sie verdammt hart an sich gearbeitet haben muss, denn Yasmin, heute 24, hat in puncto Tone, Ausdruck, Präsenz und auch was die Kompositionen angeht, noch mal einen ganz großen Sprung gemacht. Gäste auf ,Faith‘ sind Bassist Hellmut Hattler und Drummer Marco Minnemann … was aber gar nicht weiter auffällt, denn die Musik spielt auf einem so hohen Niveau, dass Hellmut & Marco echt nicht auffallen - Lothar Trampert, Gitarre & Bass, März 2017

"zeigte, das sie zu den talentiertesten und herausragendsten Musikerinnen Deutschlands gehört, bot zwei Stunden lang E-Gitarrenkunst vom Feinsten und manchmal konnte man das Gefühl haben, Jimmy Hendrix sei auferstanden. „ Der Abend im Spectrum hat alle Erwartungen übertroffen“ - Karl Luckner, Augsburger Zeitung, Februar 2017

und

RED BEANS

&

PEPPER SAUCE

ROCK WALL 2017

Dilana bei "The Voice of Holland"

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Laura Cox - Bild anklicken für Video
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Freitag, 5. August 2016

Ralph de Jongh

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Ralph de Jongh ist ein niederländische Singer/ Songwriter und zudem die grösste Entdeckung in der Niederländischen Blues-Szene des 21. Jahrhunderts, Preisträger des Dutch Blues Award 2011 und der Dutch Blues Challenge 2014.

Wie in Trance gewährt er uns während seiner Konzerte und Aufnahmen Zugang zum Labyrinth seiner Seele. Seine Performance kreiert eine Atmosphäre, die uns auf eine Zeitreise mitnimmt, zurück in den Sound vom Blues der Zwanziger des letzten Jahrhunderts, der amerikanischen Südstaaten und der Sixties von Keith Richards und Mick Jagger.

 

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Charlie Burchill – Gitarrist der Simple Minds – schrieb einmal: Ralph is a true spirit who plays directly from the heart. He has an unrestrained empathy for the Blues.”

Harry ‘Cuby’ Muskee, Sänger und Songwriter von Cuby & and the Blizzards, erzählt über seine erste Begegnung mit Ralph:” Ich stand an der Theke in der Kneipe “de Amer” und trank gemütlich ein Bier, als ich hörte, dass heute ein Support Act spielen würde.

Normalerweise achte ich nicht so auf Support Acts, aber diesmal hörte ich einen Sound, der mich an einen alten Bluessänger erinnerte, den ich vor langer Zeit im Mississippi Delta gehört hatte. Zu meinem Erstaunen stand dort auf der Bühne allerdings ein junger, großer, blonder Kerl der Slide Gitarre und Mundharmonika mit einer Originalität und Authenzität spielte, wie man sie nur sehr selten hört.

Ralph de Jongh spielt mit einer Leidenschaft, Dynamik und einem Enthusiasmus, wie man es heutzutage nur noch selten erlebt.

Er bleibt seiner Liebe – dem Blues – aufrichtig treu und ist ein junger Mann, der sich traut nicht den Weg des schnellen Ruhms und Erfolgs zu gehen, sondern sich eigensinnig für eine musikalische Kultur im Stil von Robert Johnson, Son House, Elmore James und Muddy Waters entscheidet.

Erleben Sie die unbeschreibliche Schönheit eines Phänomens:  Das ist pur, das ist Emotion, das ist Ralph de Jongh!

Leif de Leeuw

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Überwältigend ist das richtige Wort um Leif de Leeuw und seine Band zu beschreiben. Vor nicht allzu langer Zeit wurde Leif noch als jung und vielversprechend betitelt. Er gewann den Sena Talent Guitar Award zwei Mal (2009 und 2013). Heute gehören der Gitarrist und seine Band zu den Besten in der holländischen Blues-Rock Szene. Der Gewinn der prestigeträchtigen Dutch Blues Challenge Ende 2014 hat den Status der Band nochmals bestätigt. Und das nicht nur in den Niederlanden sondern auch im Ausland.

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Leifs Art und Weise zu spielen und der Klang der Band ist tief verwurzelt im Delta des Mississippi; Blues und Blues-Rock bilden zweifelsohne eine wichtige Grundlage und Quelle der Inspiration für die vier Bandmitglieder.

Als Gewinner der Dutch Blues Challenge vertraten, Leif de Leeuw, Britt Jansen (Gesang/Gitarre), Eibe Gerhartl (Bass) und Tim Koning (Schlagzeug) die Niederlande bei der International Blues Challenge in Memphis, Tennessee.

Dass die Leif de Leeuw Band die Herzen der Bluesliebhaber in Europa erobert hat, bestätigte sich zuletzt als die Band den European Blues Award am 9. November 2015 gewann, und das Publikum sie zur besten Band 2015 wählte.

 „Wir arbeiten nicht nur ausschließlich in einem Genre, sondern in viele verschiedene Richtungen. Live spielen wir einige Coversongs von Pink Floyd und Focus, was die meisten überrascht aber gleichzeitig gut ankommt.“ Britt (Gesang und Gitarre) stimmt dem zu: „Jeder von uns vier hat einen komplett andere musikalische Vorgeschichte. Von Pink Floyd und David Crosby über Blues, Jazz und sogar Klassik. Diese Band besteht wirklich aus einer breiten Palette an Tönen und Stilrichtungen. Die stillen Wasser hinter Britts Augen gründen tief. Sie schreibt tiefgründige und eindringliche Texte, die von schöner und fesselnder Musik eingerahmt werden. Und dort wo Worte versagen, spricht die Musik.

 

 ROCK WALL 2015

The HAMBURG BLUES BAND

Bild anklicken für Hörprobe

32 Jahre St. Pauli Blues! Seit nunmehr 3 Jahrzehnten touren fünf Typen durch überfüllte Clubs, die mit zum Besten gehören, was die europäische Bluesszene zu bieten hat. Die Hamburg Blues Band steht für intensiven, clever arrangierten und live umwerfenden Roots Blues der regelmäßig Puristen ins mentale Wanken bringt. Denn die die Truppe um den oft mit Joe Cocker verglichenen Sänger Gert Lange, vermengt brettharten Gitarren-Bluesrock so spielfreudig wie traditionsbewusst mit Soul, Psychedelic,  Rhythm & Blues,  Boogie und sogar Ausflüge in Jazz Gefilde.

 

Sängerin Maggie Bell gehörte in den 70ern mit ihrer Band “Stone the Crows“ zu den Top-Acts der Rockfestivals und in den USA feierte man sie als "The Queen of Rock from Scotland", die britische Antwort auf Janis Joplin. Der Rolling Stone urteilte: "Maggie hat eine Stärke, einen emotionale Intensität und eine Gewandtheit des Ausdrucks, die sie in die Top-Kategorie der Rocksänger qualifizieren" und der New Musical Express kürte sie zur "besten Bluessängerin der Insel". Sie arbeitete in ihrer ellenlangen Karriere u.a. mit Größen wie Rod Stewart, Jimmy Page, Long John Baldry, Zoot Money, Eric Burdon und war 15 Jahre bei dem Label von Led Zeppelin und Bad Company unter Vertrag. 2007 luden sie Robert Plant, Jimmy Page und John Paul Jones als Gastsängerin zu dem legendären Led Zeppelin Reunion Konzert in London ein, bei dem auch John Bonhams Sohn Jason als Schlagzeuger mitwirkte.

Matt Force (Bild anklicken für Hörprobe)

Mehr als Vorprogramm: Matt Force and the strangers aus Bremen

 

Die Band bietet perfekten Power-Rock, Power-Blues im Retro-Look, und ihre Musik ist eine Liebeserklärung an die Gitarre... Und in der Tat klingt die Musik nach reinkanierten Sechzigerjahren, nach Woodstock und Monterey... Gleichzeitig klingt sie nach Austin, Texas, als Steve Ray Vaughan von dort aus die Musikwelt nachhaltig veränderte, also reist auch dieser Geist mit dem Powertrio...

Benjamin Keil (Drums) und Tim Steiner (Bass)

Samstag, 1. August – 20 Uhr / Eintritt frei

TOMMY SCHNELLER

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Jessy Martens & Band auf der Rock-Wall im Wallgraben
Andrea Bettinger und Herry Schmitt auf der Rock-Wall
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Rock-Wall 2013 im Wallgraben

                                 Samstag, 17. August - 20 Uhr

Der Countdown läuft....